16.07.2015 Baustellen-Tagebuch – jetzt wird geackert Teil 13

 

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Sehr geehrte Leser, an dieser Stelle dürfen wir euch verkünden, dass der Bauherr unser Zeltlager zum Siegerprojekt erkürt hat. Doch alles der Reihe nach:

Der letzte Tag auf der Baustelle bricht an. Heute muss der Bau abgeschlossen werden, schliesslich geben wir heute das Projekt Zeltlager ab. Unsere Mannschaft ist beim Aufräumen – trotz erneut unmenschlichen Temperaturen – topmotiviert und putzt nochmals jeden schäbigen Winkel.

In der späten Nachmittagshitze können wir es uns sogar erlauben, ein kühles Bad im Pool zu genehmigen. Alles andere wäre wohl auch nicht Suva-tauglich. Etwas Entspannung kann nicht schaden, denn wir alle sind zugegebenermassen etwas nervös vor der grossen Entscheidung. Die zwei Wochen auf dem Bau haben uns viel Kraft gekostet, aber auch unzählige schöne Momente und Erinnerungen gebracht.

Auch unsere Küche scheint heute nochmals alles zu geben. Es gibt Güggeli über dem Grill für die gesamte Crew. Ein richtiges Festmahl. Es folgt der grosse Auftritt des unbekannten Bauherren. Pünktlich um 20 Uhr stehen wir bereit auf dem Bau. Von weitem nähert sich uns eine Gestalt, die uns irgendwie bekannt vorkommt. Und tatsächlich, es ist Trabi. Ein wenig verstört, aber dennoch gespannt warten wir darauf, was unser Präses zu erzählen hat. Plötzlich beginnt Trabi zu lachen und erzählt, dass er uns auf der Suche nach dem perfekten Sola-Motto auf die Sprünge helfen wollte. Er schaltete ein Inserat auf und sorgte dafür, dass unser Scharleiter darauf aufmerksam wurde. Der Rest erledigte sich von alleine. Schnell noch ein paar konkurrierende Baufirmen auftreiben und die Sache war geritzt.

Die aufklärenden Worte von unserem Präses machen auch die Leiter etwas verlegen. Mit dem hätten wir nicht gerechnet. Nichtsdestotrotz hat Trabi nur gute Worte für unser Treiben in Plaffeien übrig. Das berührt uns sehr. Schliesslich hat er jahrelange Erfahrung auf dem Bau und weiss, von was er redet, wenn er behauptet, dass die Jungwacht Windisch die Baustelle mehr als nur gerockt hat. Wir seien die beste Baufirma, die er jemals angetroffen hätte, so die Worte von Trabi.

Das müssen wir doch einfach feiern! Die beiden Wochen lassen sich kaum in Worte fassen, genial und abenteuerlich kommen der Sache wohl am nächsten. Wir lassen es ordentlich krachen mit Feuerwerk, Rimus und Katy Perry. Darauf folgt die grosse Taufe von unseren Jungs, die noch nie im Sommerlager waren. Die Aufnahme wird zum grossen Highlight des Abends. So muss ein Lager der Jungwacht Windisch enden: voller Euphorie und Zufriedenheit.

Wir danken an dieser Stelle allen, die täglich unsere Videos, Berichte und Fotos von der wohl amüsantesten Baustelle der Welt angeschaut haben. Wir werden alles daran setzen, dass wir euch auch in den kommenden Sommerlagern einen guten Einblick in die zwei besten Wochen des Jahres geben können.

Euer PR-Team.

Nik Dömer, Nicola Lüssi, Colin Schmid

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