15.07.2015 Baustellen-Tagebuch – jetzt wird geackert Teil 12

 Wenn der Fischer keine Vögel fängt, dann ist es Ruhepause auf dem Bau. Unser Werk – ein perfektes Zeltlager zu errichten – ist praktisch vollendet. Dementsprechend gibt es nicht mehr allzu viele Arbeiten auf dem Bau. Deshalb wird am Morgen ausgemützt.

Zum Glück stört uns die erneute Hitzewelle am Nachmittag nicht gross, denn wir gehen ins Casino. Etwas Pokern, Black Jack, Spielautomat oder Hütchenspiel lenkt vor der grossen Entscheidung ab, die uns morgen bevorsteht. Dann entscheidet sich nämlich, ob der unbekannte Bauherr zufrieden mit unserem Projekt ist. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir die hohen Ansprüche erfüllen werden. Wäre auch schade um die Aufrichtung. Rimus, Bankett und Feuerwerk sind nämlich schon bestellt.

Unter dem wunderprächtig dunkelorange glühenden Röstigraben-Abendhimmel geht es noch ein letztes Mal hart auf hart: Die Mr. Bauarbeiter-Wahl steht an. Der schnellste, schönste, stärkste und klügste Arbeiter auf dem Bau wird gesucht. Bei körperlicher Ertüchtigung in Form eines Trümmelparcours findet der Viertelfinal statt, unterteilt in drei Altersgruppen. Kids, Teens und Leiter messen sich untereinander. Der Halbfinal fordert dann das koordinative Geschick der Anwärter. Unter dubiosen Umständen findet unser Bauleiter Vögi den Weg ins Final. Er setzt sich gegen seinen Co-Bauleiter Pudel durch. Der Final entscheidet schlussendlich den wahren Oberbauarbeiter. Ein Baustellenquiz sowie ein Löcher-buddeln bringt uns drei Sieger: Luis Rüegg, Dylan Duran und Simon Hofer alias Vögi. Dann heisst es ab in die Barracke, morgen müssen alle fit fürs Finale sein.

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