06.07.2015 Baustellen-Tagebuch – jetzt wird geackert Teil 3

Ganz nach dem Motto «Der frühe Fisch fängt den Vogel» stehen wir heute mit lautem Baustellen-Geheule aus unseren Zelt-Barracken auf. Ausnahmsweise zeigt uns das Thermometer mal eine angemessene Zahl an. Dementsprechend ist unsere Motivation etwa so hoch wie unser Turm. Nach kurzer Verstärkung wird weitergebaut. Unser Eingang, der Turm und die Beschilderung müssen noch optimiert werden.

Pünktlich zur Mittagszeit wird am Eingang das «Festbetrieb-Schild» montiert. Ein erster Teilerfolg. Unser Gelände nimmt langsam Formen an. Im Falle einer Inspektion des unbekannten Bauherrn sind wir auf jede Eventualität vorbereitet. Leider sieht es jedoch in unserer Kasse etwas zu geräumig aus. Wir nützen die Gelegenheit und nehmen am Nachmittag einen kleinen Auftrag entgegen. Gemeinsam ergattern wir in einem Geländespiel ein paar Moneten – zurzeit besser im Kurs als der Euro – um einem Bauherren aus Plaffeien ein Haus zu bauen. Männer müssen schliesslich Häuser bauen, das gehört sich einfach so. Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes findet eine kleine Aufrichtung statt. Das haben wir uns verdient.

Langsam lässt auch die Nachmittagshitze nach. Gegen Abend tauchen die Herren Hans Spiel und Ruedi Spass auf, zwei gute Kollegen von dem unbekannten Auftragsgeber. Sie testen unsere Kreativität und Arbeitseffizienz. Wir gründen diverse kleine Baufirmen, denken uns dazu lustige Werbespots aus und müssen eine eigene Erfindung präsentieren. Für das grosse Gelächter bei der anschliessenden Vorstellung ist vorgesorgt. Der Tag nimmt ein humorvolles Ende. Wichtig für die Moral auf dem Bau, versteht sich.

 

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