12.07.2016 Dienstag Wer anderen die Milch wegnimmt, wird Wasser trinken

Ob Fasnacht oder Turnerabend, die meisten grossen Partys, die das hiessige Proletariat zu feiern scheint, finden in Turnhallen statt. So auch die letztjährige Turnhallenparty der Jungwacht Windisch, welche die Chapfturnhalle in einen Dschungel voller Affenschwänze und Schwedenkästen verwandelte. So auch gestern, als die Mario-Kart-Turnhallenparty 2016 ihren Auftakt fand. Das lange antizipierte 24h-Game musste leider aus wettertechnischen Gründen abgebrochen werden (Ja, liebe Eltern, wir haben tatsächlich etwas aus dem PFILA gelernt). So finden sich die Rennfahrer frisch geduscht und gestriegelt nach dem Frühstück in der im obersten Stock des Megadroms befindenden Turnhalle ein. Moment, frisch geduscht und gestriegelt? Die Jungwacht Windisch? Kein Grund zur Sorge, die Sache lässt sich natürlich einfach erklären: Wir bekommen heute hohen Besuch Jubla Rohrdorf. Eine reine Mädchengruppe von 8 Personen inklusive 2 Leiterinnen, namentlich Melanie und Lena, bekam Wind von dem Renngeschehen rund um den Megadrom Felsberg und wollte sich dies selbstverstürlich nicht entgehen lassen. Wir laden sie also ein und finden hier die Erklärung für die ungewohnt hohen Hygienestandards der Kinder sowie, beinahe noch erschreckender, der Leiter.

Der Morgen vergeht also wie im Flug und nach einem fabulösen Mittagessen, hierbei ein Dankeschön and die Küche, geht es ohne Pause wieder zurück in die Turnhalle. Aber zu diesem Zeitpunkt kommen Gerüchte auf im Lager. Denn anscheinend müssen zwei Kinder der Falken mit Marlon und Johnny „Steinsecklen“ gehen, wie wir es hier in der Sekte nennen. Dabei muss angefügt werden, dass es zu diesem Zeitpunkt in Strömen regnet. Aber machen wir einen weitereren Sprung vorwärts. Schon wieder Turnhalle. Was es wohl mit diesen Turnhallen auf sich hat? Aber egal, jedenfalls sind die beiden Leiter mitsamt Kindern noch nicht aufgetaucht und die ersten Kinder und Leiter beginnen sich Sorgen zu machen. Das Getuschel findet seinen Höhepunkt und die Gerüchteküche brodelt.

Der letzte Sprung in Richtung Dunkelheit. Es ist exakt genau 00:30 Uhr und eine Hand voll (teilweise, keine Angst) Blutüberströmte Leiter stürmen in die Kinderschäge. Sie scheinen körperlich schwer angeschlagen zu sein, auf jeden Fall werden alle Kinder geweckt und auf den Sammelplatz getrieben. Dort ist die Situation schnell erklärt: Die Leiter fanden heraus, dass Johnny, Marlon & Co. Entführt wurden und sich in einiger Entfernung im Wald befinden. Mutig, heroisch und durchtrainiert wie die Jungwachtleiter halt sind, wollten sie sofort ihre Jungs befreien und stürmten sofort los. Doch die Entführer, nennen wir sie hier Bösewichte, waren stärker. Die Hilfe der vereinten Schar ist also gefragt. So stürmen also 54 hochmotivierte und adrenalingetriebene Jungwächter, unterstützt von zehn furiosen Blauringmädchen los. Am Waldrand übernimmt unser zum bestaussehendsten Leiter der Jungwacht Windisch gewähtlen Pudel den Lead. Die Taschenlampen werden ausgeschaltet und die Kinder teilen sich in zwei Gruppen auf. Die jüngeren schleichen sich an und finden die gefesselten und geknebelten Kollegen wieder. Doch sobald diese wieder sprechen können, heisst es, dass wir in eine Falle geraten sind. Als ob das ganze nur eine grosse Inszenierung gewesen wäre, zündet jemand plötzlich Feuerwerk und die Bösewichte kesseln uns ein. Doch auf unsere älteren Gruppen ist Verlass. Diese kennen wieder einmal kein Pardon und stürmen, ohne jegliches Kommando vonseiten der Leiter angemerkt, sofort los und treiben die Entführer in die Flucht. Die Geiseln werden befreit und sicher ins Lagerhaus zurückgebracht.


Fazit: Tschüss Navy Seals, hier kommt die Jungwacht Windisch

Es grüssen herzlich

Broccoli & Pudel <3

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