05.07.2016 Dienstag Ein Blatt im Mund wird auch Salat genannt

Heute steht ein besonderer Tag im Rennzirkus Felsberg an. Dieser Dienstag präsentiert sich wettertechnisch als sehr abwechslungsreich. Dies schickt sich perfekt für einen alternativen Rennbelagtest an. Denn heute bewegen wir uns nicht auf Asphalt fort, sondern auf Schlamm und Fels. Die Anglizisten unter uns würden dies „Offroad“ nennen. Das sind wir allerdings nicht und so startet die diesjährige Wanderung der Jungwacht Windisch. Die Rennfahrer werden in zwei Gruppen eingeteilt, Formel 1 und Formel 2. Die erste, jüngere Gruppe macht sich mit ungebundenen Wanderschuhen und reichlich Landjägern im Gepäck auf den Weg in Richtung Domat/Ems. Rauschende Bergbäche, tiefe Täler und sogar eine Kiesgrube zieren den Weg unserer wackeren Truppe. Rast gemacht wird in Tamins, einem malerischen Bündner Kaff. Frisch gestärkt setzen unsere Nachwuchsrennfahrer ihren Weg fort und geniessen ihren ersten Tag ausserhalb des Schattens des Megadroms. Auch die frische Brise auf den durchgeschwitzten T-Shirts sind eine willkommene Abwechslung. Aber funken wir einmal zu der anderen Wandergesellschaft. Auch dort wird geschwitzt. Gut gelaunt klettern die älteren Kinder mitsamt topmotivierten Leitern dem Gipfel empor, selbstverständlich mit Unterstützung von Taylor Swift <3. Am Nachmittag kehrt die erste Gruppe wieder zurück auf das Renngelände und gönnt sich keine Pause. Nach erzwungener Duschpause gilt es sofort, sich in die Boxen zu begeben. Denn die Rennwägen sind noch nicht in voller Rennbereitschaft und benötigen einen letzten Schliff. In Felsberg wird also wieder einmal gehobelt, gebohrt und gehämmert. Machen wir einen letzten Sprung zu unseren Grossen. Diese haben ursprünglich einen zweitägigen Wanderplausch organisiert und waren voller Vorfreude daran, ihre Zelte aufzuschlagen. Doch das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Das konnte sie jedoch nicht aufhalten, die übermotivierten Spinner sahen über das Unwetter hinweg, strichen die Erholung und machten sich auf den Weg ans 24h-Rennen nach Le Mans. Nach gewissen Turbulenzen erreichen auch die letzten Rennwanderer um pünktlich 23:43 Uhr den Megadroms.

Fazit: Wir kennen nun auch die dunkle Seite des Rennsports. Aber platte Reifen halten keine Jungwächter auf.

Mit herzlichen Grüssen

Broccoli & Pudel <3

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