Tag 09 16.07.2018

«Zeit zum Aufstehen», tönt es von ausserhalb des Zeltes, als wir aus den Federn gerissen wurden. Heute standen wir wie James Bond, im Auftrag ihrer Majestät.

Die Jungwächtler bewiesen ihre Beweglichkeit, ihr Geschick und Können im Bereich des Kampfes. Natürlich durfte eine Strategie nicht fehlen, denn «Bandeliball» ist nicht einfach nur ein Spiel. Es ist eine Mischung aus Völkerball und «Bändelirupfen», in diesem geht es darum die andere Mannschaft im Völkerball auszurotten. Währenddessen das «Rupfen», als Wiederbelebung der Abgeschossenen dient.

Am Nachmittag wurde das weitergeführt, was am Freitag angefangen wurde. Bei den vier Clips, die schlussendlich einen Kurzfilm ergeben, fehlte es wortwörtlich noch vorne und hinten. Als die Jungwächtler dies hörten, düsten sie los und drehten blitzschnell den Anfang und das Ende mit allen zusammen.

Nachdem auch dieses Projekt fertiggestellt wurde, entschied der Regisseur, dass es schauspielerisch weiter gehen soll. Nur widmeten wir uns einem anderen Genre des Filmes, der Komödie. In Gruppen wurden Sketche vorbereitet die danach allen vorgespielt wurde. Es gab viele Lacher, denn wer muss nicht lachen, wenn schon ein «10 Dinge, die man im Sola nicht tun sollte» vorgespielt wird.

Der Abend ging auch noch theatralisch weiter, aber dieses Mal mussten sich nicht die jungen Schauspieler beweisen, sondern die Alten.

Während des Theaters zogen dunkle, graue Wolken auf. Als die Nachwuchsschauspieler in ihren warmen Schlafsäcken waren, begann es zu regnen. So konnten sie mit dem angenehmen Klang der Tropfen, die auf das Zelt niederprasselten, einschleifen.