Tag 11 – Gruppenstunde & der verrückte Schamane

Heute hatten unsere Jungwikinger wieder einmal die Gelegenheit Zeit mit ihrer Gruppe zu verbringen. Es wurde debattiert, verliebt, gewahrsagt, vergiftet und gemordet. Natürlich geschah dies bei einer Partie «Werwölflen», die emotionaler nicht hätte sein können. Auch wurden prächtige Drachen gebaut, die wir bei guten Wind steigen lassen können. Andere wiederum stellten ihre Pionierkünste unter Beweis und konstruierten sich ein paar Hängematten. Dies mit Hintergedanken noch ein wenig Schlaf nachzuholen. Der Wikinger Hagerson erklärte uns, dass die Gruppe den Schlaf brauche, um den Schrecklichen Sven bezwingen zu können.

Die zweite Wandertruppe befand sich währenddessen auf der Heimreise und trafen schlussendlich erschöpft und stinkend rechtzeitig zum Mittagessen ein.

«Suche niemals ein Boot, wenn du stinkst», sagte einst Ghandison, ein bekannter Wikingerphilosoph. Deshalb verschlug es uns nochmals in die Badi, die nur ein Katzensprung von unserem Camp entfernt ist. Es gab Glacé, einen Batzen voll Wasser und glückliche Leiter und Kinder. Der Sprungturm war wie immer das Highlight schlechthin.

Am Abend ersuchten wir die Hilfe eines alten Schamanen, der für uns den Segen der Götter erbitten soll. Dieser schrullige alte Mann verlangte dafür eine hohe Opfergabe. Also musste eine Menge Gold her, die wir den Göttern als Gabe erbringen konnten. Die Götter dankten uns mit einem lauten Donnerschlag als Zeichen ihrer Wertschätzung. Mit dem Segen der Götter schlief es sich auch gleich hundert Mal besser.

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